HENRIKE PILZ
painting
drawing
mixed

I don`t dare
@ rosalux
I don`t dare
@ rosalux

I don`t dare

(..)Ikonisch geworden ist vor wenigen Jahren der Ausspruch „How dare you?“ mit dem Greta Thunberg die Teilnehmer:innen des UN-Klimagipfels direkt ansprach und dabei in gewisser Weise die Enttäuschung des arendtschen Vertrauens ausdrückte. Es ist risikoreich ein Wagnis einzugehen, es kann einen großen Verlust bedeuten, stellt aber ebenso die Hoffnung auf einen Gewinn dar. Künstlerisch könnte man das Wagnis in „Scheitern als Chance“ übersetzen, wie es Christoph Schlingensief bezeichnete. Diese Offenlegung des Prozesses, die Entschlossenheit, ein Wagnis zuzulassen, ist elementar in der Arbeit von Henrike Pilz. Sophia Pietryga, July 2021

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in mein Haus
@ sunnybrook artcenter
in mein Haus
@ sunnybrook artcenter

in mein Haus

un Jardin d’Hiver
Nachhauseweg einen grimmigen Mann, der sich auf dem Rasen seines Gartens stehend alle paar Sekunden bückte und wütend Herbstlaub in die Mülltüte in seiner linken Hand warf. In seinem Vorortvorgarten hat der Rasenmähroboter eine neue Steigerung der Rasenkultur gebracht. Dort, wo vor zehn Jahren schon vertikutierte und gemähte Wiese war, sind heute alle Halme exakt 45 Millimeter hoch. Der Rollrasen ist die Palme des 19. Jahrhunderts, durch technische Neuerungen bis in die Unkenntlichkeit domestizierte Natur. Sinnbild der Dekadenz und Bourgeoisie, die sich ihre Wunderkammer im Privaten schafft.Der Rasen überdeckt par terre den Grund, grenzt sich ab, betont die Disziplin und Reinheit seines Bezwingers. Das einströmende Wasser lässt sich nicht verdecken, ist durch seinen ewigen Kreislauf immer in Bewegung. Obwohl seit der Gestaltung von Landschaftsgärten versucht wird, das Wasser zu bezwingen, es in geordneten Kaskaden die Wiese fließend begleiten zu lassen, ist es nicht beeinflussbar. Trotz der elementaren Gegensätze ist es das, was immer da ist: Erde und Wasser. Gebannt in einen Wohnraum wird das Grundsätzliche zum wachsenden Sehnsuchtsort. TXT: Sophia Pietryga

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cave worx
@ Schwemmteichbruch Grimma
cave worx
@ Schwemmteichbruch Grimma

cave worx

In der Ausstellung "cave worx" werden vier Malerei-Positionen gezeigt, die im Schwemmteichbruch bei Grimma mit Seilen, Knoten und weiteren Utensilien des Klettersports an den Felswänden installiert werden, um mit dem Ort und den Gesteinsstrukturen der Wände zu interagieren. Idee & Umsetzung: Marie Athenstaedt.
Marie Athenstaedt // Nicolás Dupont // Henrike Pilz // Clemens Reinecke

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Das Mir gleicht --- Das mir gleicht , , ......
@ KV Freunde aktueller Kunst
Das Mir gleicht --- Das mir gleicht , , ......
@ KV Freunde aktueller Kunst

"Forme Menschen nach meinem Bilde, das mir gleich sei" (Goethe) oder wie im Titel: Das mir gleicht. Der Titel der Ausstellung (Das Mir gleicht --- Das mir gleicht , , ...... ) möchte gerne die Diskussion um die Dämonisierung der Anderen/ des Andersartigen aufmachen. Im Titel kommt der gegensätzliche Imperativ zum Ausdruck, der Wunsch nach Gleichheit. Kann diese Art von Gleichheit nur mit Macht erzielt werden und mit dem Mittel der Verunsicherung des Selbst? Die Ausstellung bewegt sich in diesem Themenfeld, ohne Antworten zu geben und mit der Stärkung des Selbst... TXT: Klaus Fischer

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join the joyride
@ Galerie Ortloff
doors
@ Galerie Ortloff

join the joyride

In der Ausstellung "join the joyride" in der Galerie Ortloff, ergeben die zwei unterschiedlichen künstlerischen Positionen von Marie Athenstaedt & Henrike Pilz ein spannungsvolles und kontrastierendes Zusammenspiel.

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stereo
@ Raum2 - Grölle Pass Projects
stereo
@ Raum2 - Grölle Pass Projects

stereo

RAUM2 von Galerie GRÖLLE passprojects // Olga Grigorjewa + Henrike Pilz // stereo

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EASTSIDE GALERIE DRESDEN
@ Dresden
EASTSIDE GALERIE DRESDEN
@ Dresden

EASTSIDE GALERIE DRESDEN

Unterstützung: Eberhard Bosslet & EASTprint GmbH. Tom Anton // Lisa Maria Baier // Nadine Baldow // Alexander Endrullat // Ella Goerner // Daniel Grams // Sophia Mix // Henrike Pilz

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our hands are feet
@ MIKKY BURG
our hands are feet
@ MIKKY BURG

our hands are feet

Bei der Ausstellung "our hands are feet" zeigte ich die Reproduktion "leeres Zeichen". Wenn die Zeichnungen über das Foto vergrößert werden, dann vergrößert sich lupenhaft der Prozess der Entstehung. Bei dieser Arbeit stellt sich die Frage um die Echtheit, wenn das Foto wieder Original wird.

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I`ko:n
@ MIKKY BURG
what kind of room?
@ MIKKY BURG

ɪˈkoːn

Die Arbeit "ɪˈkoːn" besteht aus zwölf Icons, die um das 100 fache vergrößert sind. Derart vergrößert verlieren die Zeichen ihre ursprüngliche Bedeutung. Diese Vergrößerungen sind in der Ausstellung "What kind of room" in MIKKY BURG als Standbilder inszeniert, wobei jedes Bild drei Minuten betrachtet werden müsste, bis das Nächste in Erscheinung tritt. Insofern ist es kaum möglich alles zu sehen, der Überblick wird enttäuscht.

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leere Zeichen
@ Alte Postkantine Dresden
Abstraktion
@ Alte Postkantine Dresden

Videoloop: leere Zeichen

Im Video sieht man eine rhythmische Aneinanderreihung von 83 zeichenhaften Formatierungen - digitale Pixelbilder. Zeichen die nichts bezeichnen, Codes ohne Sclüssel, Worte ohne Vorstellung. Es könnte ein Denkfreiraum entstehen. Eigene Form und Farberfindungen wurden um Farbvarianten des Algorythmus der Autofüllmethodenänderung des Rechners erweitert. Etwas hybrides entsteht.

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XS Lotse
@ Kunsthaus Dresden

XS Lotse

Diese Arbeit war Teil der Gruppenausstellung "New Masters So Far" im Kunsthaus Dresden.

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Von der Unberechenbarkeit der Offenheit
@ Ausstellung zur Preisverleihung Robert-Sterl-Haus
grünes und blaues Licht
@ Ausstellung zur Preisverleihung / Robert-Sterl-Haus

Von der Unberechenbarkeit der Offenheit

Ausstellung zur Preisverleihung / Robert-Sterl-Haus

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Lackierte Zimmerpflanzen
@ MIKKY BURG
Lackierte Zimmerpflanzen
@ MIKKY BURG

Lackierte Zimmerpflanzen / MIKKY BURG

Für die Ausstellung setzen sich die acht Künstlerinnen, Kristina Berndt, Olga Grigorjewa, Caroline Günther, Charlotte Perrin, Henrike Pilz, Suntje Sagerer, Juliane Schmidt, Katarina Schrul, gezielt mit Fotografie auseinander und loten deren Grenzen und Definitionsmöglichkeiten individuell aus.

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Haut. Oberfläche unter Spannung
@ Oktogon, HfBK Dresden
Haut. Oberfläche unter Spannung
@ Oktogon, HfBK Dresden

Zugegebenermaßen weiche Kugeln @ Haut. Oberfläche unter Spannung / Oktogon, HfBK Dresden, in Kooperation mit der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft, 2013

Acht Glaskugeln auf einer Spiegelfläche. Jeweils zwei der Kugeln verformen sich gegenseitig und hinterlassen auf der jeweils anderen Kugel ihre Negativform, wobei dieses Verformen etwas gegenseitiges ist und nicht klar ersichtlich ist, wer formt und wer verformt. Im Grunde beschäftigt sich die Arbeit mit der Frage um das Subjekt und greift die Überlegung Adornos auf, dass der Begriff von Authentizität und der Abgeschlossenheit des Individuums ein überholter ist. Dann stellt die Arbeit die Frage nach den Bedingungen für einen solchen neuen Begriff von Subjekt und Individuum, was passiert wenn sich die zwei Glaskugeln gegenseitig verformen, wenn sie sich also auch spiegeln, was passiert, wenn das gespiegelte gespiegelt wird und entstanden sind dann die vier Glaspaare auf der Spiegelfläche.

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Raum in Betrieb
@ Wohnhaus Halle
Raum in Betrieb
@ Wohnhaus Halle

Arbeiterbilder

Schon seit längerem faszinierte mich der Gedanke ein Arbeiterbild zu malen, neben dem Kunststudium arbeitete ich
für zwei Jahre in einer Fabrik am Fliessband. Die Bilder sind eine Reihe von Malereien die nach der Möglichkeit
eines kapitalistischen Arbeiterbildes fragen. Die eigentliche Arbeitswelt der Fabrik und der echten Maschinen ist
in den Bildern nicht zu sehen. Zu sehen sind maschinenartige Gebilde ohne Funktion, ihnen ist weder eine Idee noch
etwas Planerisches voran gestellt, sie entstehen aus lustvollen Zufällen, welche die Monotonie nicht kennen.

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Ebenen - Kanäle - Pfade
@ Senatssaal HfBK Dresden
Ebenen - Kanäle - Pfade
@ Senatssaal HfBK Dresden

Ebenen - Kanäle - Pfade

Die Arbeit "Ja", fragt nach dem Nein und wo das Nein ist. Hier ist es nicht anwesend. Es geht um eine Komplexheit der Ursachen und Wirkungen und die Unmöglichkeit des Verortens der kausalen Verkettung. Das Bild hier ist eine blosse Feststellung und eine Drohung zugleich: die Rolle des Nein - Sagers fehlt, eine Abhängigkeit zum Nein - Sager ist impliziert.

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